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Ruhig und gelassen bleiben in der Krise- so schaffen wir es!

Wer hätte das gedacht, dass 2020 so völlig anders läuft, als geplant… innerhalb der letzten drei Wochen hat sich unser aller Leben massiv gewandelt. Es gibt zwar (noch) keine Ausgangssperre, dafür aber Beschränkungen. Soziale Kontakte sollte jede(r) Einzelne stark einschränken #socialdistancing. Die Regale im Supermarkt sind teilweise leer, denn die Menschen lassen sich von der Panik leiten und bunkern die Ware. Die ganze Situation sorgt für viel Verunsicherung. Und deshalb stelle ich mir die Frage: Wie können wir mit dieser Angst umgehen? Und wie bleiben wir möglichst gelassen?

Tipps von meinen HEY Sisters

Ich bin, gerade in dieser Zeit, sehr dankbar, so viele tolle Frauen um mich herum zu wissen. Die Energie, die herrscht, ist so wichtig! Gerade jetzt brauchen wir Menschen, die uns Mut machen. Zusammen sind wir stark: hier kommen die besten Tipps für Ruhe und Gelassenheit in der Krise.

Jessica Goschala

1. Wie gehe ich mit der Angst um?

Jessica Goschala arbeitet in Regensburg als Coach unter der Motto #femaleasfuck. Hauptsächlich geht es bei ihr um Selbstliebe, Frau-Sein und Female Empowerment.

Jessy, wie gehst Du mit der momentanen Situation um?

“Ich denke, wir müssen erst einmal feststellen, dass es völlig normal ist, dass wir im Moment überhaupt nicht ruhig und gelassen sind. Wir stehen erst ganz am Anfang dieser neuen Entwicklung und das dauert, bis die Routine kommt. Ich finde es extrem wichtig, sich jetzt erst einmal die Zeit zu nehmen, sich mit der Angst auseinander zu setzen.”

Wie machst Du das? 

“Ich setze mich an ruhigen Ort und gehe in eine stille Meditation. Ich mache mir Entspannungsmusik an und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Man merkt, wenn die Angst kommt… anstatt sie aber sofort wegzudrücken, um “vernünftig” zu sein, lade ich sie ganz bewusst ein, sich neben mich zu setzen. Angst wird stärker, wenn wir sie ignorieren. Sie geht dann in unser Unterbewusstsein und bleibt quasi dauerpräsent. Ich lasse die Angst also kommen und stelle mir vor, wie sie neben mir Platz nimmt. Anschließend gehe ich in eine erwachsene Haltung und schreibe auf, was die Angst mir gesagt hat. Dann entscheide ich: Welche Sorgen sind relevant und was kann ich tun, um eine Lösung zu finden? Ich nehme eine erwachsene Perspektive ein und gehe ins Handeln.”

Was tust du im Alltag, um in deiner Kraft zu bleiben?

“Ich kümmere mich um mich- und zwar ganz intensiv. Klar, auf der einen Seite suche ich nach Lösungen, aber auch das Erholen ist enorm wichtig. Ich versuche, viel zu schlafen, ich ernähre mich gesund, vermeide Junkfood. Ich entspanne, ich tanze- ich höre auf meinen Körper! Manchmal habe ich das Gefühl, wir erwarten von unserem Körper, er möge uns doch eine Push Benachrichtigung oder eine Whatsapp schicken: “Bitte kümmer dich jetzt!” Das kann er aber nicht und deshalb haben wir jeden Tag die (wunderbare) Aufgabe, uns aktiv um ihn zu sorgen.”

Die Mütter, die grade im Home-Office Job UND Kinder stemmen müssen, tun sich da etwas schwer..

“Ja, das hör ich in meine Kursen ganz oft- und zwar auch schon vor Corona. 😉 Ich möchte aber, dass wir Frauen lernen, dass wir allererste Priorität haben. Wir haben die Pflicht, uns um UNS zu kümmern. Wir brauchen dafür den Partner, die Nachbarin, Freunde- aber nur, wenn es uns gut geht, kann es unseren Kinder gut gehen!”

Liebe Jessy, was möchtest Du den Frauen da draußen noch mitgeben? 

„RELAX! Nothing is under control- und das war es noch nie! Wir waren bisher in einer erdachten Sicherheit und kriegen jetzt den Spiegel vorgehalten. Lasst uns versuchen, uns so gut es geht zu entspannen, los zu lassen und uns hin zu geben. Lasst uns vertrauen und in unsere weibliche Kraft gehen.”

2. Neue alte Routinen

Der Aspekt des Kontrollverlustes ist momentan ebenfalls ein großes Thema. Wir stehen vor leeren Regalen und sehen Leuten zu, die sich um Klopapier streiten. Psycholog*innen raten, sich in Zeiten des Kontrollverlusts auf die Dinge zu konzentrieren, die sich kontrollieren lassen. Das wären in unserem Fall: Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen, Abstand halten und #staythefuckhome. Aber auch Routinen wie feste Essenszeiten, täglicher Austausch mit Freunden und Verwandten (per Telefon) usw. gehören zu einer stabilen Routine.

3. Bewegung

Auch wenn das Fitness Studio im Moment geschlossen ist- praise the internet! Es gibt nichts, was wir auf Youtube nicht finden- und auch hier auf Gymondo gibt es verschiedenste Möglichkeiten, fit zu bleiben. Oder zu werden.. 😉 Die nächsten vier Wochen könnt Ihr kostenlos in das Angebot reinschnuppern.


4 . ATMEN & Meditieren

Die einfachste Art, sich selbst zu erden:  eine ruhige Ecke suchen und sich dort einfach ein paar Minuten auf den eigenen Atem konzentrieren. Ganz bewusst bewusst ein- und ausatmen. Auch Meditatations-Apps oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind eine gute Methode, sich kleine Pausen zu schaffen. Meine Hey Sister Steffi von Yogame hat da auch noch etwas vorbereitet. Sie sagt:

“Ruhe, Kraft und Vertrauen- das brauchen wir jetzt ALLE. Meine kostenlosen Atem-und Entspannungsübungen zum Anhören und Ausprobieren findet Ihr hier!!” ?

Und wie bleibt Ihr cool?

2 Comments

  • IrinaA
    5. April 2020 at 17:14

    Ist natürlich einfacher wie gesagt. Gerade die jetzige Zeit ist natürlich bestens geeignet in eine Depression zu verfallen. Und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich habe selbst erleben müssen, das man da aus eigener Kraft kaum raus kommt

    Reply
    • heysister
      5. April 2020 at 18:56

      So ist es, liebe Irina. Gerade wenn- wie jetzt gerade- das soziale Netz wegfällt oder kleiner wird, während die Gedanken und Sorgen wachsen- dann ist es wichtig, sich intensiv um sich zu kümmern. Dazu natürlich: sich Menschen anvertrauen, sich austauschen. Meditieren. Viele Wege führen nach Rom- wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass es gerade ganz ganz klar um Selfcare geht. LG Susi

      Reply

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