Lifestyle

#notforsale – Menschen sind kein Sexspielzeug

11. November 2018

Mein Mädchen ist seit kurzem sechs Jahre alt. Eine kleines, süßes Mädchen. Der Gedanke, dass ihr jemand blöd kommt, macht mich schon wütend. Der Gedanke, dass sie jemand anfassen könnte, so, wie man niemanden anfassen sollte, lässt mich wahnsinnig werden. Ich möchte am liebsten gar nicht darüber nachdenken.

Und doch ist es wichtig, sich mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinanderzusetzen. Dazu gehören auch der Handel mit Kindern und Vergewaltigung gegen Geld. Was viele nicht wissen: Eines der Hauptzielländer des Menschenhandels ist aktuell Deutschland. Hinzu kommen Loverboys, die ihre minderjährigen Opfer direkt vor unserer Haustüre verführen.

#notforsale

Die Kampagne #notforsale möchte dazu aufklären und ist in Friedrichshafen bereits erfolgreich gestartet.

 

 

#notforsale möchte für den ausbleibenden Aufschrei sorgen. Menschenhandel – speziell Mädchenhandel – zur sexuellen (bezahlten) Ausbeutung ist ein Problem, das trotz aller angeblichen Aufklärung nicht kleiner, sondern größer wird. Auch in der EU gibt es Opfer von Menschenhandel, von ihnen werden 67 % sexuell ausgebeutet (Zahlen der Europäischen Kommission).

#notforsale braucht Unterstützung

Denn die Initiatorin und Fotografin Lena Reiner kann die Kampagne natürlich nicht komplett alleine tragen. Bisher engagieren sich auch der Soroptimist International Club Friedrichshafen und die Bono Direkthilfe. Per startnext versucht Lena jetzt, finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Das Geld fließt vollständig in den Druck der Großflächenplakate sowie die Anmietung geeigneter Plakatflächen.

Als erste weitere Stadt hat Lena Reiner Hamburg im Blick, wegen der florierenden Sexindustrie. Als weitere Stadt stünde Wien auf ihrer Wunschliste, wegen des wieder aufgelebten “Kinderstrichs”.

 

#notforsale by Lena Reiner

 

 

Unterstützen könnt Ihr das Projekt hier: startnext.com/not-for-sale

 

 

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