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UPDATE Nina und ihr Kampf um Gerechtigkeit

10. Mai 2019

Nina ist sich sicher: sie wurde mit KO Tropfen in einem Münchner Club gefügig gemacht und anschließend von zwei Männern im Park vergewaltigt. Einer der mutmaßlichen Täter wurde mittels DNA gefunden, er ist polizeibekannt. Trotzdem muss sich der Mann nicht vor Gericht verantworten, die Ermittlungen werden eingestellt. Wie kann das sein?!

Vor gut zwei Monaten berichtete ich über Nina und ihre Geschichte. Seitdem hat sich einiges getan: am 16. April übergab die 36-Jährige der Münchener Staatsanwaltschaft ihre Petition mit 92 Tausend Unterschriften.

 

 

Jetzt gibt es Neuigkeiten- wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet:

Man werde “ergänzenden Gesichtspunkten nachgehen”, erklärte Anne Leiding, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft. Das bedeute aber nicht, dass man etwas versäumt oder übersehen habe. Es gehe vielmehr “um die ergebnisoffene Abklärung einzelner Aspekte”. Welche Aspekte das sind, dazu wollten sich weder Leiding noch Hans Kornprobst als Leiter der Staatsanwaltschaft näher äußern. Man wolle jedenfalls “nichts unversucht lassen”.

Nina freut sich- “Schritt für Schritt… Ein erster kleiner Etappensieg ist geschafft!”

Damit klar wird, dass auch die Öffentlichkeit immer noch ein großes Interesse am Ausgang der Geschichte hat- hier könnt Ihr immer noch unterschreiben. So wie es fast 100.000 Menschen getan haben!

 
 

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