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Update: Nina Fuchs und ihr Kampf um Gerechtigkeit

Nina Fuchs ist sich sicher: sie wurde mit K.O. Tropfen in einem Münchner Club gefügig gemacht und anschließend von zwei Männern im Park vergewaltigt. Einer der mutmaßlichen Täter wird in den nächsten Monaten  mittels DNA gefunden, er ist polizeibekannt. Trotzdem muss sich der Mann nicht vor Gericht verantworten. Die Ermittlungen um den Fall werden eingestellt. Wie kann das sein?! Vor gut zwei Monaten berichtete ich über Nina und ihre Geschichte. Seitdem hat sich einiges getan: am 16. April übergab die 36-Jährige der Münchener Staatsanwaltschaft ihre Petition mit 92 Tausend Unterschriften. Sie will einen fairen Prozess, sie will, dass der Mann verhört und wegen Vergewaltigung angeklagt wird.

Nina Fuchs gibt nicht auf

Jetzt gibt es Neuigkeiten- wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet:

Man werde “ergänzenden Gesichtspunkten nachgehen”, erklärte Anne Leiding, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft. Das bedeute aber nicht, dass man etwas versäumt oder übersehen habe. Es gehe vielmehr “um die ergebnisoffene Abklärung einzelner Aspekte”. Welche Aspekte das sind, dazu wollten sich weder Leiding noch Hans Kornprobst als Leiter der Staatsanwaltschaft näher äußern. Man wolle jedenfalls “nichts unversucht lassen”.

Nina freut sich- “Schritt für Schritt… Ein erster kleiner Etappensieg ist geschafft!”

Damit klar wird, dass auch die Öffentlichkeit immer noch ein großes Interesse am Ausgang des Falles Nina Fuchs hat- hier könnt Ihr immer noch unterschreiben. So wie es fast 100.000 Menschen getan haben!

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