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Meine Sternschnuppe

14. August 2018

Ein wunderbares Wochenende Kurzurlaub im Bayerischen Wald liegt hinter mir. Mit lieben Menschen, Familie, Campen, Kanufahren, Grillen und feuchtfröhlichen Gesprächen.

Doch das, was da bei mir seit Tagen im Kopf rumort, ist eine der beiden Nächte.

Ich wachte auf und musste auf Toilette. Ich wollte es verdrängen, bis in den Morgen schieben, ich drehte mich, hatte keinen Bock aufzustehen. Ich wusste: ich muss jetzt diese 500 Meter durch die kalte stockdunkle Nacht, vom Campingbus zum Waschhaus. Es kotzte mich an. Dazu kam schon Hangover von zu viel Wein. Arghhhh, so ‘n Mist! Ich schälte mich langsam aus den Decken und dem Bus, schlüpfte in die Flipflops und stolperte hinaus, in die schwarze Nacht. Auf dem Campingplatz nachts um halb 4 fand ich etwas. Etwas Unbeschreibliches. Einen Moment voller Magie.

 

 

Mir bleib der Atem stehen.

Es war wunderschön.

Eine sternklare Nacht. Eine Luft, die einem mit würzigem Aroma und frischer Brise die kleinen Härchen an den Armen senkrecht stellt. Die Lungen füllt wie lange nicht mehr. Ich ging ein paar Schritte, wahrscheinlich mit offenem Mund. Aber zumindest lächelnd, tief beseelt. Dieser Himmel. Dieser Moment. Und als ich da so ging und auf einmal ganz leicht war und glücklich und froh, da zu sein und nicht mehr zu schlafen, da sah ich voller Glück in meinem Herz nach oben:

Und eine Sternschnuppe fiel vom Himmel.

Es klingt ein wenig lächerlich, aber mir geht diese Szene nicht mehr aus dem Kopf. Denn sie ist Symbol für meine Entwicklung. Komfortzone verlassen, meckernd, angepisst. Und dann kommt das Leben und sagt:

HEY, GUCK DOCH MAL!

 

 

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