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Makrophilie – die “Liebe” zum Großen

Hand aufs Herz, Herrschaften, habt Ihr schon mal etwas von “Makrophilie” gehört?! Nein? Ich muss gestehen, bis gerade eben war mir der Begriff auch fremd. Nach einem Beitrag des TV Senders arte, den ich eben gesehen habe, hab ich nicht schlecht gestaunt.

Makrophilie – eine Definition

Bei Wikipedia findet man dazu folgenden Eintrag: “Makrophilie  (von gr. makrós, „lang, groß“, und philía, „Liebe, Freundschaft“) heißt, sich von großen Menschen sexuell angezogen zu fühlen. ” (…)  Makrophile erregen sich an der Vorstellung, mit einem (sehr viel) größeren Partner Sex zu haben. Als Traumpartner werden oft Riesen angesehen. Die einzelnen Ausprägungen unterscheiden sich individuell sehr stark und können von der allgemeinen Zuneigung zu größeren Menschen bis hin zu konkreten sexuellen Fantasie- Szenarien reichen.” 

Ich bin selbst immer wieder mit diesen Phantasien konfrontiert worden. Über das Onlinemagazin und auch via Instagram bekomme ich tatsächlich auch immer wieder Anfragen von Männern. Sie möchten mich bezahlen. Aber nicht für Sex. Sondern zum Beispiel dafür, dass ich mich auf sie lege und “zerquetsche”. Oder dass ich sie mit meinem großen Fuß in Größe 42 “unterwerfe”. Ich wäre in diesem Fall ihre GTS- die Abkürzung für das englische Wort giantess (Riesin).

Und mit dieser Vorliebe sind die Jungs nicht allein. Ein Blick auf die Statistiken der Pornoseite Pornhub zeigt, dass Suchanfragen mit dem Wort “giantess” am meisten gestiegen sind. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Suche nach einschlägigen Clips dieser Art um mehr als 1000 % gesteigert.

Ich persönlich kann damit nichts anfangen. Aber ich bin der Meinung: alles, was zwei Menschen abholt und in beiderseitigem Einverständnis geschieht, ist ok. Was meine eigene Sexualität anregt.. das lest Ihr hier.