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Du willst gründen? Dann müssen wir Klartext reden!

Gastartikel – Gründen ist ein echte Chance für uns Frauen. Jedes Jahr aufs Neue sind wir entsetzt über Probleme wie die Gender Pay Gap– aber seien wir ehrlich: die Veränderung müssen wir selbst in die Hand nehmen. Denn erst wenn WIR etwas verändern, wird sich gesellschaftlich und strukturell etwas ändern. Dazu gehört es auch, nicht länger Unternehmen zu unterstützen, deren Strukturen unterschiedliche Gehälter bei gleicher Leistung begünstigen. Oder darauf zu warten, dass gesetzliche Richtlinien die Schließung der Gender Pay Gap durchsetzen, welche die Pandemie nochmals verstärkt hat. Es ist Zeit zu handeln und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Denn eines steht fest: es gibt immer einen (Aus-)Weg. Wir müssen uns nur trauen, ihn zu gehen. Wie du zu deiner eigenen Chefin wirst, erfährst du hier.

Female Founders: Endlich gründen!

Das richtige Mindset

Wir Frauen leisten tagtäglich so viel, sei es nun bei der Erwerbs- oder Sorgearbeit. Aber wir erhalten nach wie vor zu wenig Wertschätzung und zu wenig Gehalt dafür. Umso wichtiger ist, dass wir uns regelmäßig bewusst machen, was wir Frauen auf dem Kasten haben. Und dies auch gezielt einsetzen. Viel zu oft stellen Frauen ihr Licht unter den Scheffel. Aber warum ist das so? Wir alle sind geprägt von dem sozialen Umfeld, in dem wir aufgewachsen sind. Mädchen wurden dazu erzogen, stets freundlich, höflich und zuvorkommend zu sein. Die Vorbilder unserer Kindheit: Schlumpfine und Barbie, deren Hauptaufgabe es war, gut auszusehen. Es gab Männerberufe und es gab Frauenberufe. Unternehmerin zum Beispiel gehörte zu letzterem definitiv nicht dazu. Umso wichtiger ist es, dass wir uns über unsere Stärken bewusst werden und unser Mindset schärfen, um uns nicht länger selbst unter unseren Möglichkeiten zu verkaufen. Denn wir alle haben verdient, unsere Berufung zu finden und dafür ordentlich entlohnt zu werden. Immer mehr Frauen erkennen, dass die Selbständigkeit den dafür passenden Rahmen bietet.

Let’s talk about money

Der Frauenanteil in der Startup Szene beträgt nur 12% (Quelle: Female Founders Report 2021). Doch woran liegt das? Vor allem am Zugang zu finanziellen Mitteln. Denn Frauen neigen dazu, Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu finden, was im Kern wichtig und richtig ist. Frauen gehen eher mit sozial oder ökologisch relevanten Ideen ins Rennen. So wurden bis 2021 53% der Sozialunternehmen von Frauen gegründet und geführt. Sozialunternehmen sind für Investoren jedoch meist unattraktiv, da sie auf langsames Wachstum setzen, was natürlich der nachhaltigere Weg ist. Angesichts dessen, dass die meisten Startups bereits in den ersten zwei Jahren aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln scheitern, sind das jedoch keine rosigen Aussichten. Doch es gibt mittlerweile noch mehr Finanzierungsmöglichkeiten unabhängig von klassischen Investoren, wie z.B. Crowdfunding, staatliche Fördertöpfe und Green Ventures. Und natürlich bleibt auch immer die Möglichkeit der Eigenfinanzierung. Dafür braucht eine angehende Unternehmerin aber ein ausgeprägtes Money Mindset und ein entsprechendes finanzielles Polster. Sollten die privaten Rücklagen nicht vorhanden sein, gibt es noch die Gründung im Nebenerwerb, wodurch das finanzielle Risiko gemindert wird. Außerdem bietet es die Gelegenheit herauszufinden, ob die Selbständigkeit überhaupt eine (dauerhafte!) Option ist.

Die größten Herausforderungen bei der Gründung

Machen wir uns nichts vor: Gründen ist kein Zuckerschlecken. Nur wenn du für deine Idee brennst, kannst du es schaffen, auch Rückschläge zu bewältigen. Wer den Weg der Selbständigkeit einschlägt, muss sich darauf einstellen, dass es eher wellenförmig anstatt stetig linear bergauf geht. Neben der Finanzierung sind auch Bürokratie, Steuern, Versicherungen und Kundenakquise nicht zu vernachlässigen. Punkte, die mit dem Dasein als Unternehmerin zwangsläufig einhergehen. Viele Coaches erwähnen diese kleine, aber bedeutende Information nicht- aus Angst, dass sie dadurch ihre Webinare nicht an die Frau bringen. Dies kann jedoch fatale rechtliche und finanzielle Folgen für Gründerinnen haben. Mit der richtigen Gründungsberatung lässt sich dies vermeiden- und so Schritt für Schritt dem Ziel eines eigenen, erfolgreichen Unternehmens und der finanziellen Unabhängigkeit näherkommen.

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Über die Autorin

Julia Frank ist erfahrene Business Expertin und Startup Coach. Sie hat bereits 24 Startups und Unternehmen zum Erfolg begleitet, zwei Remote Unternehmen gebaut und mehrere eigene Unternehmen gegründet. Darunter auch das Social Education Startup XX EMPOWERMENT. Julia Frank berät zu den Themen Entrepreneurship, New Work und New Leadership.

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