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3 Startups, die Senioren beschäftigen

Dass ich keine begnadete Bäckerin und Köchin bin, habe ich den vergangenen Wochen gleich mehrmals thematisiert. Deshalb bin ich diese Woche auch gleich hellhörig geworden, als ich auf Instagram auf folgendes Startup gestoßen bin: Kuchentratsch.

3 Startups, die Senioren beschäftigen

Kuchentratsch ist ein soziales Startup aus München, bei dem Senior*innen wahnsinnig leckere Kuchen backen. In der Backstube können die Omas und Opas neue Kontakte knüpfen und sich gleichzeitig etwas zur Rente dazuverdienen. Die selbst gebackenen Köstlichkeiten liefern die Opas in ganz München aus und mittlerweile gehen sogar Pakete via Post deutschlandweit raus.

Aber Guglhupf und Cranberrykuchen sind nur ein Teil der Geschäftsidee. Es gibt bei Kuchentratsch auch Backkurse, Backbücher, Kuchenabos und Caterings. Ganz zu schweigen von der familiären Bindung, dem Zusammenhalt und der Leidenschaft, die das Team verbindet. Gerade ältere Menschen leiden oft unter Einsamkeit und fühlen sich nicht mehr gebraucht. Deshalb sind Initiativen wie Kuchentratsch auch so wichtig und wertvoll.

Selbstgemacht ist hip

Und der Markt boomt: Das Fürther Startup MyOma vertreibt zum Beispiel seit Jahren handgestrickte Mützen, Schals oder Socken. Auch hier wurde das Sortiment schnell erfweitert, um alles, was noch dazu gehört: z.B. Wolle und Strickbücher.

Genauso bei MyBoshi aus der Nähe von Hof. Hier wird gehäkelt! Das fränkische Startup beschäftigt unter anderem rund 30 „Häkel-Omis“.

Kennt Ihr noch mehr Unternehmen, die Senioren beschäftigen?!

Dann schreibt mir, ich freu mich! Und jetzt bestell ich Kuchen! 😉

Update 8-2022: Kuchentratsch hat mittlerweile leider Insolvenz angemeldet.