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Alleinerziehend und zwei Jobs: Über Alltagsheldinnen

Ich bin alleinerziehend, so wie rund 20 Prozent aller Elternteile in Deutschland. Es gab eine Zeit, da war ich das nicht, ich lebte in einer Beziehung und war zwar viel allein mit meiner Tochter, aber eine ganz entscheidende Komponente fehlte im Vergleich zu meiner heutigen Situation: damals hatte ich nicht die komplette finanzielle Verantwortung, die ich heute tragen muss.

Alleinerziehend heißt: KOMPLETT auf dich gestellt

Klar, natürlich fühlen sich viele Frauen in der Partnerschaft vom Vater des Kindes oft auch mal allein gelassen- aber sie müssen ihren Lebensunterhalt meist nicht allein bestreiten. Als Alleinerziehende sieht das ganz anders aus: meist reicht dann ein Job schlicht nicht aus, um das Leben mit Kind/ Kindern finanzieren zu können. Eine Mammut-Aufgabe wird da Tag für Tag bewältigt- und darum geht es heute in diesem Post. Um Alltagsheldinnen.

Warner Bros. kam vor kurzem auf mich zu und fragten mich, ob ich zum DVD Start von “Supergirl” (die Serie gibt es jetzt neu bei Amazon) einen Artikel  zu diesem Thema schreiben möchte.

#alltagsheldinnen

Na klar! Mir begegnen jeden Tag Heldinnen. Deshalb geht es heute um Frauen, die nicht nur steigende Mieten und Kindergartengebühren alleine handlen müssen. Sondern die auch in der Betreuung auf sich gestellt und damit rund um die Uhr der einzige Ansprechpartner für ihr Kind sind. Auszeiten? Selten- wenn Oma und Opa schlicht und ergreifend nicht in der Nähe wohnen oder sich der Vater nicht regelmäßig um den Nachwuchs kümmert. Und wenn ich höre, dass Frauen sogar 3 Kinder über eine Dauer von 20 Jahren ganz ohne Hilfe großgezogen haben- wow. Welch immense Kraft das abverlangt. Wie viel Frau zurückstecken muss- und trotzdem stark und abhängig bleibt. Von gängigen Schönheitsidealen, Anforderungen in der Arbeitswelt und dem schwierigen Umgang mit potentiellen neuen Partnern ganz zu schweigen. Oft fehlt einfach nur eine andere Sichtweise- jemand, der tröstet.

Wir Frauen sind verdammt stark.

Wir entwickeln echte Superkräfte. Und wir sollten das einfach mal anerkennen. Uns selbst und anderen mal auf die Schulter klopfen und sagen:

“Das machst Du verdammt toll!”

* Dieser Beitrag ist entstanden in Zusammenarbeit mit Warner Bros.

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