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HEY Sisters: Jasmin Tabib-Tabeshian von Parentime

Endlich ist es soweit: heute geht die Elternplattform Parentime online! Mehr als zwei Jahre lang hat Jasmin Tabib-Tabeshian aus München daran gearbeitet. Gar nicht so einfach als Mama eines 3,5-jährigen Sohnes mit Teilzeitjob. Stolz berichtet sie: “Mit Parentime möchte ich Eltern helfen, schnell und flexibel wertvollen Expertensupport für ihre Sorgen und Anliegen zu erhalten. Das kann live, telefonisch oder in Seminaren stattfinden. Auch Auszeiten bieten wir an: Neben unseren Parentreat Events vermitteln wir Coaches für private Auszeiten zu Hause, wie z.B. Yoga- oder Pilatestrainer, Künstler, Koch- und Backprofis oder Masseure.”

Neu: Parentime

Jasmin, was ist das Schöne an Deiner Arbeit?

An meiner selbständigen Tätigkeit liebe ich es, dass ich mich kreativ ausleben und etwas Sinnvolles aufbauen kann. Mich begeistert auch, dass ich in meiner Gründerrolle so viel über mich lerne und die Chance erhalte, über mich hinauszuwachsen. Außerdem treffe ich ständig auf inspirierende Persönlichkeiten, führe mit ihnen sehr bereichernde Gespräche und nicht selten ergeben sich daraus tolle Synergien.

Und was nervt?

Dass ich gezwungen bin, jeden Tag Prioritäten zu setzen und Abstriche zu machen. Mein täglicher Spagat zwischen Familie, Startup und Teilzeitjob stellt mich vor viele, kleine und große Herausforderungen. Und natürlich nerven auch diese Tage, an denen es nicht so reibungslos läuft.

Home Office oder Büro?

Im Rahmen meiner Selbständigkeit arbeite ich sehr gerne von zu Hause. Dadurch, dass ich häufig Geschäftstermine habe, komme ich oft genug nach draußen.

Woher holst Du deine Inspiration?

Meine Inspirationen entstehen vor allem durch den persönlichen Austausch mit anderen Menschen. Aber auch wenn ich Sport treibe oder in der Natur bin, fallen mir plötzlich viele neue Ideen ein.

Hast Du Vorbilder?

Ich habe keine speziellen Vorbilder. Meiner Meinung nach kann jeder Mensch etwas Inspirierendes haben und tatsächlich stoße ich immer wieder auf Frauen und auch Männer, die ich sehr beeindruckend finde. Insofern bin ich der Meinung, dass wir alle mit unseren individuellen und positiven Stärken Vorbilder sein können. Besonders bewundernswert finde ich Menschen, die sich ihrer Fähigkeiten bewusst sind, sich proaktiv sich für ihre Träume und Ziele einsetzen, nicht aufgeben und stets bei sich bleiben.

Was war die größte Hürde beim Gründen?

Mir fiel es sehr schwer, mich mit den administrativen, rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten meiner Gründungsidee genauer auseinanderzusetzen. Teilweise waren die vielen Voraussetzungen sehr demotivierend. Andererseits habe ich viel dazu gelernt und war sehr stolz, sobald ich die Bürokratie überwunden hatte.

Was ist Dein erklärtes berufliches Ziel?

Mit Parentime verfolge ich weniger ein berufliches Ziel, vielmehr handelt es sich um eine wahre Herzensangelegenheit. Ich zähle selbst zu der Zielgruppe und habe festgestellt, dass so unterschiedlich wir Eltern auch sind, so sehr ähneln sich doch unsere Erfahrungen, Herausforderungen und Sorgen. Als Mutter oder Vater treten unsere Bedürfnisse zudem immer stärker in den Hintergrund. Dabei zählen die meisten von uns zu einer Elterngeneration, die viel mehr sein möchte als nur Mama oder Papa. Mit unserem vielseitigen Expertensupport und den tollen Time out Angeboten möchte ich dem Need dieser neuen Elterngeneration begegnen und alle Mamas und Papas ganzheitlich empowern. Mein Wunsch ist auch, über Parentime ein Netzwerk aus Eltern, Experten und Referenten aufzubauen, die sich gegenseitig austauschen, voneinander lernen und neue Impulse gewinnen können.

Was rätst Du anderen Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Nicht viel Nachdenken, sondern einfach Machen. Ich halte auch nichts davon, sich in einen Raum einzusperren und einen Businessplan bis ins letzte Detail auszuarbeiten. Natürlich sollte man sich vorab mit dem Potential seiner Idee, der Rentabilität und seinen Kapazitäten realistisch auseinandersetzen. Allerdings halte ich es auch für super wichtig, echte Erfahrungswerte zusammeln, offen und flexibel zu bleiben. Übrigens finde ich das Business Model Canvas klasse, um mal seine Idee übersichtlich zu clustern. Außerdem würde ich jedem raten, sich professionelle Unterstützung zuholen, vor allem für die Bereiche, in denen man sich weniger gut auskennt. Last but not least: sprecht mit vielen Menschen über eure Idee. Selbstverständlich solltet ihr euch nicht von denjenigen entmutigen lassen, die nicht an euch oder eure Idee glauben. Aber es ist superwichtig im Austausch zu bleiben und sich Feedback von Personen zuholen, die vor allem zu der Zielgruppe zählen.

Vielen Dank für Dein Interview liebe Jasmin! Ich habe Deine Vision die letzten Jahre immer aufmerksam verfolgt- und das Ergebnis übertrifft meine Erwartungen! Du hast einen Ort geschaffen, in der Eltern auch nur Menschen sein dürfen.. ich hörte, das wär so 😉 

Zu Parentime geht’s hier, zu den anderen Gründerinnen, meinen HEY Sisters! geht es hier.

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