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Was für ein Ritt! 2019 im Rückblick

14. Dezember 2019

Ich habe letztes Jahr im Dezember- ziemlich vollmundig- verkündet: 2019 zieh ich mal ohne große Vorsätze los. Vielmehr möchte ich die Reise genießen.

Ich wünsche mir dieses Jahr nicht die Erfüllung. Das absolute Glück. Ich wünsche mir, dass ich das Leben, die Reise, weiterhin genießen kann. Mit allem, was dazu gehört. Ich bin dankbar für mein Leben, vielleicht zum ersten Mal ever. Weil ich gelernt habe, dass wir nie ankommen. Nie. Denn das nennt sich Leben. 

Hier geht’s zum ganzen Beitrag. Mein Motto für 2019 war “Enjoy the ride.”

VERDAMMT – WAS FÜR EIN RITT! 

Es war so so so viel los in 2019. Ich habe meinen Job in Ingolstadt gekündigt und bin mit meiner Tochter nach Regensburg zu meinem Freund gezogen. Ich habe wieder angefangen, als Stylistin zu arbeiten und konzentrierte mich auch auf HEY Sister. Wir haben uns ein wunderbares Refugium am See aufgebaut.  Meine Tochter wurde eingeschult. Das war alles zwar auch anstrengend, aber in erster Linie positiv und voller Liebe.

 
hey sister
 

Der krasseste Ritt stand mir nämlich im September erst noch bevor. Das Absetzen meiner Antidepressiva, die ich über Jahrzehnte eingenommen hatte. Es war eine Konfrontation mit Schmerz, schlechten Gefühlen und alten Wunden. Es war das Gefühl einer erneuten Niederlage, denn ich hatte Angst, wieder völlig abzustürzen.

Doch wenn eines in diesem Jahr einfach mega klar wurde: dann dass mein Glaube Berge versetzen kann.

Glaube ist stärker als Angst

Ich habe so fest daran geglaubt, dass der richtige Zeitpunkt da ist. Ich habe die Augen aufgemacht und nach Lösungen gesucht. Ich habe die Magnetfeldtherapie als Alternative zur chemischen Keule gefunden. Ich habe Menschen in mein Leben geholt, die es gut meinen. Die MIT mir schwingen, statt gegen mich.

Positive Menschen

Und doch gehört an dieser Stelle auch eine Sache erwähnt: ich habe noch nie so offen über meine Krankheit gesprochen wie in diesem Jahr. Das ist für mich eine unheimliche Befreiung. Aber es bringt eben auch nicht nur Gutes mit sich. “Freunde” (und Verwandte), die hinter meinem Rücken lästern. Die super aufgeklärt sind und trotzdem nicht ein einziges Mal gefragt haben, wie es mir geht. Das merkt man sich, es ist einfach so. Und es zeigt mir, wie wenig die Gesellschaft von Depressionen versteht und dass meine Mission wichtig ist.

Dieses Jahr war ich komplett damit beschäftigt, alte Wunden zu heilen und endlich wieder im HIER UND JETZT anzukommen. Ich habe mir eine Familie aufgebaut und ein Netz in Regensburg.

2020 möchte ich diesen Weg weitergehen. Ich freue mich, mit meinen neuen und alten Kontakten tolle Projekte in Sachen Fempowerment & Mental Health aufzubauen.

Auch Euch habe ich auf Instagram gefragt, was Ihr mit 2019 verbindet- und es hat mir sehr leid getan zu lesen, dass dieses Jahr wirklich für viele von Euch so anstrengend gewesen ist. Dass Euch Krankheit und Veränderungen durchgeschüttelt haben.

 

 

Das Gute daran ist: viele haben Euch haben dadurch Selbstliebe gelernt, was der Anfang jeder liebevollen Transformation ist. 2020 wird unser Jahr.

Mein Wort für 2020 ist: Vertrauen.

Vertrauen in mich- in meine Fähigkeiten- in meinen Körper und meinen Geist. In meinen Mann, in meine Freunde, in mein Umfeld. In HEY Sister! In mein Schicksal.

Und was ist Dein Wort für 2020?

 
 

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