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Keine Panik: So überwindest Du deine Flugangst

Anzeige – Flugangst hat viele Gesichter. So individuell wir Menschen sind, so individuell sind die Empfindungen im Hinblick auf Flugangst. Einige Menschen berichten schon vor dem Flug über Herzklopfen und Übelkeit, andere bekommen Beklemmungen, wenn sie die Gangway entlang gehen. Wieder andere fürchten die Enge des Fliegers oder eventuelle Turbulenzen. Doch Symptome wie Übelkeit, Nervosität und Panikattacken ziehen sich bei vielen Betroffenen durch. Die Diagnose: Aviaphobie, Flugangst.

15 % der Deutschen leiden unter Flugangst 

Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach leiden etwa 15 % aller Deutschen unter Flugangst. Weitere 20 % fühlen sich an Bord nicht sonderlich wohl (Quelle: Wikipedia). Ich selbst kenne die Flugangst gut. Sie hat mich einige Jahre begleitet und mir nicht nur die Freude am Fliegen, sondern oft auch die komplette Freude am Verreisen bzw. Entdecken fremder Länder genommen. Auch hier bei meinem Trip zu Bruce Darnell habe ich das Thema schon einmal angesprochen.

 

Wie Du deine Flugangst besiegst

Natürlich gilt auch hier wie bei jeder anderen Krankheit: nicht nur die Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden, sondern auch die Ursachen. Deshalb ist es auch das Wichtigste, bei Problemen den Hausarzt zu kontaktieren. Eventuelle Krankheiten wie z.B. Herzrythmusstörungen sollten von Anfang an ausgeschlossen werden. Außerdem sollte man sich hinterfragen: Liegt eine generalisierte Angststörung zugrunde oder bezieht sich das Gefühl alleine aufs Fliegen? Bei einer generalisierten Angststörung ist eine Therapie -meiner Meinung nach- unabdinglich. Wenn die Erkrankung nicht behandelt wird, besteht ein hohes Risiko, dass sie chronisch wird. 

Um die Angst überwinden zu können, müssen wir uns außerdem erst einmal ansehen, wie sie funktioniert.

Warum haben wir überhaupt Angst?

Es gibt verschiedene Motive für die Angst, z.B.:

  • Kontrollverlust: Die Betroffenen fühlen sich ausgeliefert, denn das Leben liegt in der Hand des Piloten.
  • Katastrophenszenarien: Angst vor Turbulenzen oder einem Absturz
  • Schlechte Erfahrungen: z.B. Turbulenzen beim letzten Flug
  • andere Ängste: Platzangst oder Höhenangst

Lösungsvorschläge

Meiner Meinung nach ist das Wichtigste, wenn jemand mit Angst den Flug antritt: ein Komplize bzw. eine Komplizin. Deshalb würde ich die Flugangst (zunächst) nicht allein angehen, sondern mit einer Begleitperson (Partner:in, Elternteil, Freund:in). Wenn das nicht möglich ist, weil ihr z.B. beruflich fliegen müsst, dann vertraut Euch der Stewardess/ dem Stewart an. Oft ist es eine große Erleichterung, wenn man weiß, dass man jemanden um Hilfe bitten kann. Was außerdem eine große Rolle spielt: macht es Euch so gemütlich wie möglich!

Eine beruhigende Umgebung

Wenn Ihr leicht friert, lasst Euch eine Decke geben. Zieht bequeme Kleidung an. Sitzt Ihr lieber am Gang oder am Fenster? Nutzt auf jeden Fall die Sitzplatzreservierung, um zum Beispiel am Notausgang sitzen zu können. Nicht unbedingt, damit ihr im Notfall schneller raus könnt, sondern weil der Fußraum dort besonders groß ist und ihr mehr Platz für die Beine habt. Ich habe außerdem immer eine Spucktüte parat, da ich immer Angst hatte, mich zu übergeben. Ist bei 30 Flügen nicht ein einziges Mal passiert, aber es war mir wichtig, vorbereitet zu sein. Sorgt dafür, dass es Euch rundum gut geht. Nehmt Euch auch etwas zu Knabbern mit oder Bonbons. Ein gutes Buch oder eine tolle Zeitschrift können außerdem ablenken..

Was ist mit Alkohol oder Medikamenten?

Von Alkoholkonsum auf dem Flug würde ich Euch definitiv abraten. Zwar berichten manche Menschen von einem Rausch, der ihnen dabei hilft, die Situation durchzustehen, z.B. weil sie einschlafen. In der Regel verstärkt aber Alkohol die Angst und untermauert das Gefühl der Hilflosigkeit und das führt zu Panik. Finger weg!

Was beruhigende Medikamente angeht: diese sind auf Dauer keine Lösung. Ich selbst liebe aber die homöopathischen Lutschbonbons von RESCUE® – Die Original Bach®-Blütenmischung. In den 1930er Jahren definierte der Engländer Edward Bach 38 grundlegende Gefühlszustände und entwickelte damit korrespondierende Blütenessenzen. Diese sind als die Original Bach®-Blüten bekannt. Sie können uns dabei unterstützen, den emotionalen Herausforderungen des täglichen Lebens zu begegnen. Ich feiere sie. Aber auch CBD Tropfen sind eine Möglichkeit, gelassener durchs Leben zu gehen. Diese sind allerdings nichts für die akute Situation, sondern als Dauerbehandlung anzusehen.

Zu guter Letzt könnt Ihr natürlich auch ein Seminar gegen Flugangst buchen, da gibt es einige Anbieter, teilweise bei den Fluggesellschaften selbst. Und was hilft Euch? 

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