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Blogger oder Barbie?

Manchmal ertrage ich Instagram einfach nicht. An Tagen, wenn ich Instamom begegne, während ich alleinerziehend und ausgezehrt zuhause sitze. An Tagen, an denen ich auf Accounts von Menschen stoße, die nicht einen normalen Satz formulieren können- ohne Rechtschreibfehler und mit Satzzeichen. Dann stellt sich mir immer die Frage: Blogger oder Barbie?!

Blogger oder Barbie?

Deshalb: Du mit 50k Followern und den dicken Lippen. Bitte nenn Dich nicht Blogger. Nenn dich nicht Blogger, wenn:

  • Du einfach nur einen Instagram Account hast.
  • Du It-Girl oder Model bist, aber nicht einen einzigen Artikel online hast.
  • Du zwar eine Homepage betreibst, diese aber voll ist mit Rechtschreib- und Satzbaufehlern. Sogar Dein Angebot an Unternehmen, sie könnten doch gern koperiern. Spätestens da rinnt mir eine kleine Träne von der Wange.
  • Du weißt, was Dein bae w/ der squad macht, aber nicht wer oder was Christiane Arp und die Textilwirtschaft sind.
  • Du am Tag ca. 100 Snaps erstellst (Jede Stunde 10 Stück? Seriously?!!!)

Bloggen ist etwas Anderes.

  • Bloggen ist Meinung.
  • Bloggen ist Charakter.
  • Bloggen ist Handwerk.

Gott sei Dank gibt es fürs Schreiben noch keine Filter. Es gibt so viele authentische, tolle, wunderbare, inspirierende Mädels online. Und dann gibt es “Blogger”, die sich selbst so bezeichnen, damit sie überhaupt was im Lebenslauf stehen haben. Instagram-Barbies, Kardashian Lookalikes, denen man am liebsten sagen würde: “Go get a life! Pleeeease!”

Bloggen geht nochmal wie?

Einfach mal bei Lina oder Sarah und Nike reinschauen.

Fertich.

4 Comments

  • Bernd Bitzer
    6. August 2016 at 11:56

    Arrrghhhh…. und Korrekturleser gab’s natürlich auch! Könnte ich gebrauchen 🙂 🙂

    Reply
  • Bernd Bitzer
    6. August 2016 at 11:54

    Es gab da einmal eine Zeit, in der es vor einer Veröffentlichung eine Unzahl an Hürden gab: Verlage, Druckereien, Satz- und Reproanstalten… Diese “Filter” sind zumeist im WWW verschunden und so darf jeder nicht nur schreiben, sondern es auch noch in die Welt hinausblasen, was im jeweils wichtig erscheint. Und das ist gut so. Denn jetzt sind wir gefragt, Brauchbares von Blödsinn zu unterscheiden, die Weizenpartikel in der Spreuflut zu finden… und zu schätzen, zu fördern, zu lieben. Manchmal nicht einfach, aber immer wieder gut.

    Reply
    • groessenwahn
      6. August 2016 at 14:50

      So siehts aus.. zu 98 Prozent schau ich drüber weg und klick weiter.. aber wenn sich solche Spacken im meinem Umfeld profilieren.. *räusper* dann bricht es raus ;D

      Reply
  • tellyventure
    6. August 2016 at 10:19

    Sehr richtig! Danke, das brennt mir schon so lange auf der Zunge. 😉

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