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Meine Kinderpatenschaft mit World Vision

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Gestern hab ich mit meiner Tochter (4) einen Wunschzettel an das Christkind geschrieben. Neben einer Glitzer-Meerjungfrau Barbie, einer Lego Eisenbahn sowie einer Elsa Zahnpasta stand eines ganz oben auf ihrer Liste: Schnee.

Als ich sie fragte, was passieren würde, sollte das Christkind nicht alle Sachen bringen können, sagte sie: “Macht nix Mama, Hauptsache, es bringt den Schnee.” Das ist auf der einen Seite natürlich unfassbar süß. Auf der anderen Seite zeigt es, dass ihr kleines Kinderzimmer schon so voll ist, dass es ihr wirklich an gar nichts fehlt.

Sie geht in den Kindergarten, auf den Spielplatz und sieht gerne fern. Wenn ihr etwas wehtut, fahr ich mit ihr zum Doktor, wenn wir neue Kleidung brauchen, kaufen wir sie. Sie ist ein ganz normales kleines Mädchen. Oder besser gesagt: ein ganz normales kleines Mädchen- für unsere Verhältnisse.

Was hier normal ist, ist woanders Luxus.

Bevor ich meine Tochter bekommen habe, hatte ich viele Jahre ein Patenkind.

Nayla aus Tansania.

 

 

6 Jahre lang schickten wir uns Fotos und Briefe hin und her, nahmen so aktiv am Leben der Anderen teil. Ich wusste, wie sie in der Schule war und sie, was ich am Wochenende gemacht hatte. Nayla hatte zwar auch Mama und Papa, war also kein Waise, aber mit meiner finanziellen Unterstützung konnte sie eben auch eine Schule besuchen, eine Krankenversicherung beziehen und an Seminaren und Ausflügen teilnehmen.

WORLD VISION

Meine Kinderpatenschaft hab ich damals über World Vision übernommen- davon will ich Euch heute erzählen. World Vision sucht Paten für Kinder aus Afrika, Asien, Süd- und Zentralamerika- insgesamt betreut die Organisation Kinder und Jugendliche aus über 26 Ländern. Mit 1 Euro am Tag verändert sich nicht nur das Leben der Kinder, sondern auch ihrer Familien, des Umfelds, das Aussehen von ganzen Dörfern und Regionen. Die Menschen dort erhalten durch die Spenden Zugang zu sauberem Trinkwasser, gesunder Ernährung, medizinischer Versorgung und Bildung. 

Bleibende Verbesserungen im Leben bedürftiger Kinder sind nur möglich, wenn sich ihr Umfeld verändert. Egal ob Brunnen gebaut oder Tiere angeschafft werden- ohne die Spenden wäre das alles nicht möglich. Das Schöne daran ist, dass Transparenz dabei eine ganz  große Rolle spielt, weil man immer wieder persönlich vom Patenkind erfährt, was sich getan hat- und nach 6 Jahren  mit Nayla war ich einfach nur stolz. Sie war von einem 8jährigen kleinen schüchternen Mädchen zu einem wissbegierigen und selbstbewussten Teenager geworden, der alles für möglich hielt.

 

Für mich war es definitiv eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

 

 

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