HEY Sisters Home

HEY Sisters: Sandra Kluge von Hallo Glück

6. Mai 2019

Premiere auf HEY Sister!- denn meine heutige Powerfrau ist die Erste in meiner Reihe, die nicht aus Bayern kommt. Auf Sandra bin ich über eine Facebook Gruppe aufmerksam geworden- und weil mir ihr Projekt Hallo Glück so gut gefällt, wollte ich sie gerne dabei haben.

Sandra Kluge ist 31, verheiratet und kommt aus der Nähe von Frankfurt am Main. Sie ist Art Directorin und seit kurzem eben auch der Kopf, das Herz und die Seele von Hallo Glück.

 

 

Sandra, welche beruflichen Stationen hast Du schon durchlaufen?

Nach dem Abitur habe ich mal kurz versucht, zu studieren. Ich hab es relativ schnell wieder aufgegeben (Warum ich mal Modedesignerin werden wollte, ist mir heute sowieso ein gewaltiges Rätsel). Stattdessen machte ich eine Ausbildung in einer Digitalagentur- und im Laufe der Jahre entwickelte ich mich zu einer Expertin im Bereich User Experience und User Interface Design entwickeln. Heute kümmere ich mich um die Probleme der Kunden und versuche, geeignete Lösungen zu generieren. So wandelte sich meine Arbeit in den letzten 10 Jahren von der reinen Gestaltung eher hin zur Problemlöserin. So kam ich zu Hallo Glück.


Was ist das Schöne an Deiner Arbeit?

Auf der einen Seite konzipiere und gestalte ich digitale Lösungen für große Unternehmen. Auf der anderen Seite konzipiere und gestalte ich Lösungen für Dich und mich. Das ist vielfältig und niemals langweilig. Und weil ich das Konzipieren und Lösungen finden so unglaublich liebe, macht es mir darüber hinaus auch noch unendlich viel Spaß. Gleichzeitig werde ich immer wieder mit Situationen konfrontiert, die mich fordern, mich aus meinem Schneckenhaus rausholen und dazu zwingen mich selbst zu hinterfragen. Auch das nehme ich dankend an. Sonst wäre ich heute nicht da, wo ich heute bin. Und das ist schön.

…und was nervt?

Dass mein Tag nicht mehr als 24 Stunden hat. Ich würde gerne so viel mehr machen als ich kann. Mein Vollzeitjob, der mich gedanklich unheimlich fordert. Meine Leidenschaft (mein Nebengewerbe), welches versucht auf die Beine zu kommen. Mein Pferd, welches bewegt und geliebt werden möchte. Mein Körper, der kläglich jammernd danach schreit, wieder in Form zu kommen. Meine Familie und Freunde, mit denen ich soviel Zeit wie möglich verbringen will. Mal ganz abgesehen davon, dass im Schrank noch unzählige ungelesene Bücher stehen, mein Inneres nach immer mehr Weiterbildung schreit oder die Welt so viele Orte hat, die ich gerne bereisen möchte. Dabei Prioritäten zu setzen, das nervt!

 

 

Home Office oder Büro?

Ich liebe das Büro, weil meine Kollegen einen Arbeitstag einzigartig machen. Alleine Zuhause Tränen lachen, gelingt mir eher selten. Ich liebe mein Home Office, weil es mir ermöglicht, mehr an einem Tag zu schaffen, weil ich vollkommen konzentriert arbeiten kann. Ich mag auch das „Travel Office“. Egal ob in der Bahn oder im Cafe oder im Hotel. Ich habe einfach gern die Abwechslung. Orte, die immer neuen, frischen Wind in die möglicherweise eingefahrenen Gedanken bringt.

Woher holst Du deine Inspiration?

Zuhören. Egal, ob ich Gespräche führe oder ich ihnen nur bei einer Bahnfahrt lausche: Ich habe mein Ohr mittlerweile auf einen „Unzufriedenheits- Modus“ umgestellt. Immer dann, wenn jemand schlecht drauf, genervt oder traurig ist, dann sauge ich es auf. Das dient mir als absolute Inspirationsquelle.

Hast Du Vorbilder?

Darüber habe ich vor ein paar Wochen das erste Mal so richtig nachgedacht, als ich das Interview mit Claudia Ludowig, hier bei HEY Sisters gelesen habe. Im Grunde habe ich schon Vorbilder: Es gibt einige Frauen, die ich im Laufe meiner Gründungszeit gesehen und verfolgt habe. Beziehungsweise es auch immer noch tue, weil sie so unheimlich inspirierend sind. Ich bewundere sie, was sie so alles geschafft haben. Es sind die Frauen, die ihr eigenes Business erfolgreich führen, mit Kind und Kegel orts- und zeitunabhängig arbeiten und glücklich damit sind. Es stellt sich nicht die Frage, wo der Hund bleibt, wenn man im Büro ist oder wie man die schönen Orte der Welt in nur 30 Urlaubstage quetschen soll. Gleichzeitig sind sie so inspirierend und hilfreich für so viele andere. Sie helfen mit ihrer Art, mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft für die Dinge, die sie tun. Diese Frauen sind meine Vorbilder.

 

 

Was war/ist die größte Hürde beim Gründen?

Nachdem ich meine Idee konkretisiert hatte, waren einige meiner größten Hürden rechtlicher und steuerlicher Natur. Dieses ganze DSGVO-Drama hat mich einige graue Haare gekostet und die Stunden beim Steuerberater haben meinen Kopf mit nur noch mehr Fragezeichen gefüllt. Auch bei einem Online-Business muss man sich mit so vielen Themen befassen, mit denen man vorher keine oder nur wenige Berührungspunkte hatte. Das ist schwer und kostet Kraft. Abseits dieser Themen war und ist aber sicherlich meine innere Stimme diejenige, die mir versucht die größten Steine in den Weg zu legen. Die innere Stimme, die immer wieder zuflüstert „nicht gut genug zu sein“ und es „sowieso nicht zu schaffen.“

Was ist Dein erklärtes berufliches Ziel?

Ich möchte den Menschen helfen, zufriedener durchs Leben zu gehen. Egal, ob sie Selbstzweifel plagen, sie sich zu viel über ihre Mitmenschen ärgern, oder sie ganz konkret mit ihrem Job unzufrieden sind. Ich denke, dass es jeder verdient, hat ein rundum zufriedenes Leben zu führen. Und ich denke auch, dass es jeder kann. Jeder kann ein in sich erfülltes und glückliches Leben führen. Um Dir den Start in Richtung Glück zu ermöglichen, möchte ich dir die richtigen Impulse und Motivation geben. Um Dir die Chance zu geben, an deinen persönlichen Unzufriedenheiten zu arbeiten, möchte ich die richtigen Hilfsmittel und Worte finden. Um Dich auf dem persönlichen Weg zu begleiten, möchte ich dir ein Vorbild und Partner sein.
Denn: Mit einer positiven Lebenseinstellung ist alles so viel einfacher und schöner.
 

 

Zu guter Letzt: Was rätst Du anderen Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Trau dich! Ein Traum bleibt nur dann ein Traum, wenn du darauf wartest, dass er Wirklichkeit wird. Entwickle eine Vision von deinem Traum. Was möchtest du erreichen? Was macht dich glücklich? Wie sähe dein Alltag aus, wenn du erreicht hast, was du willst? Überlege, was es dazu braucht. Was müsstest du tun, um deinem Traum einen Schritt näher zu kommen? Wer könnte dir helfen? Was müsstest du lernen? Was brauchst du dafür? Und dann geh los! Schritt für Schritt.

 

Vielen Dank, liebe Sandra, für Dein Interview, das mir wieder einmal gezeigt hat, dass wir unser Glück selbst in der Hand haben. Mehr über Sandra und ihr Herzensprojekt erfahrt Ihr bei Hallo Glück!

💛

 
 

    Leave a Reply

    Ich stimme zu.

    Instagram

    HEY Insta!

    IMPRESSUM

    DATENSCHUTZ