Lifestyle

Wir müssen reden. Über Darmkrebs.

5. März 2019

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Es gibt Themen im Leben, über die spricht man nicht gern. Heute hab ich gleich zwei davon für Euch: Darm. Und Krebs.

Und trotzdem- oder gerade deswegen- möchte ich mit Euch drüber reden. Anlass ist der Darmkrebsmonat März, in dem zahlreiche Kampagnen zum Thema gestartet werden.

Denn was die wenigsten wissen: obwohl unser Darm ein hochsensibles Organ ist, lässt sich keine andere Krebsart so gut behandeln, wie der Darmkrebs!

Vorsorge heißt das Zauberwort

Durch Früherkennung können nahezu alle Darmkrebsbefälle verhindert oder geheilt werden.

Deshalb heißt das Motto des Darmkrebsmonats März in diesem Jahr auch:

„Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit deiner Familie!“

Der Grund liegt auf der Hand: In 30% aller Erkrankungen liegt ein familiäres Risiko vor, d.h. im Verwandtenkreis gibt es Fälle von Darmkrebs, Darmpolypen oder auch anderen bösartigen Tumoren in Magen oder der Gebärmutter. Deshalb ist es gerade für junge Menschen wichtig, in der Familie nachzufragen.

Mehr Infos bekommt Ihr auch auf der Seite der Felix Burda Stiftung.

Felix Burda 

Burda? Ist das nicht.. der Verleger? Fast.

Felix Burda starb am 25.02.2001 an Darmkrebs. Seine Mutter Christa Maar, erste Ehefrau von Verleger Dr. Hubert Burda, erfüllt seitdem seinen Wunsch, viele Menschen vor dem Schicksal zu bewahren, das er und seine Familie erleiden mussten.

Felix Burda war verheiratet und junger Vater von zwei kleinen Kindern, als er 1999 mit Bauchschmerzen zum Arzt ging. Ein Darmkarzinom hatte zu diesem Zeitpunkt bereits in die Leber gestreut. Dies erst hatte die Schmerzen verursacht. Der Krebs war bereits jahrelang unbemerkt gewachsen und hatte erst im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden verursacht. Seine Mutter sagt heute:

„Hätte jemals ein Arzt eine Familienanamnese erstellt, wäre schnell klar geworden, dass Felix ein familiäres Risiko und damit ein stark erhöhtes Risiko für diesen Krebs hatte. Er hätte in diesem Fall bereits mit 25 Jahren seine erste Vorsorgedarmspiegelung machen müssen. Dabei wären vermutlich Krebsvorstufen gefunden und entfernt worden und es wäre gar nicht erst zum Entstehen eines Karzinoms gekommen. Er könnte heute noch leben.“

Also: Redet mit Euren Eltern und falls ein Risiko besteht: lasst Euch durchchecken!

Mehr Infos findet Ihr hier.

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