HEY Sisters

HEY Sisters: Kati Dörrler von heymoms

12. April 2019

Ich mein- es erklärt sich eigentlich schon von selbst: Kati von heymoms MUSSTE ich einfach interviewen. 😀 Denn wir beide haben zumindest eine Gemeinsamkeit: wir haben uns einen ganz ähnlichen Namen für unser Business ausgesucht! Und da ist noch mehr: Kati ist ebenfalls Mama, aber im Gegensatz zu mir Jungsmama, und das gleich 3fach! Wenn Frauen mit drei Kindern noch Zeit (und Lust! Und Energie!) haben, zu arbeiten, ist ihnen mein Respekt schon mal sicher. Zusammen mit ihrer Familie lebt Kati in München und berät Mütter, die selbstständig und auf der Suche nach einem Sparringspartner für Marketing- oder Kommunikationsthemen sind.

 

Foto: Simone Voggenreither

 

HEY Sister! x heymoms- ich liebe es!

Kati, sag, was ist das Schöne an Deiner Arbeit?

Durch meine Arbeit treffe ich immer wieder auf neue Menschen, viele spannende Frauen. Jede von ihnen hat eine inspirierende Geschichte. Das kommt meiner Geschichtenliebe zu Gute. Mir begegnen ständig neue, spannende Businessideen, so lerne ich stets etwas Neues. Es ist so schön, den Frauen dabei zuzusehen, wie sie ein Stück über sich selbst hinauswachsen.

.. und was nervt?

Ich genieße die Flexibilität, die eine Selbstständigkeit, vor allem in Bezug auf meine Familie, mit sich bringt. Manchmal finde ich es auch schwierig, weil ich nicht genau weiß, was die nächsten Monate mit sich bringen. Bisher hat sich allerdings immer wieder etwas Großartiges aufgetan, darauf vertraue ich weiter.

Home-Office oder Büro?

Im Moment arbeite ich im Home-Office und wenn es passt, lade ich auch meine Kundinnen hierher ein. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, irgendwann in einen Co-Working Space zu ziehen. Der Austausch dort kann sehr spannend sein.

 

Foto: Simone Voggenreither

 

Woher holst Du deine Inspiration?

Meine Inspiration beziehe ich aus dem Leben, aus Gesprächen mit anderen. Ich habe eine Scanner-Persönlichkeit und sauge unglaublich viel auf, auch aus den sozialen Medien. Bei meiner beruflichen Ausrichtung kommt mir das sehr zugute und ich kann es für meine Kundinnen nutzen.

Hast Du Vorbilder?

Auf jeden Fall finde ich Frauen inspirierend, die sich trauen, ihren Traum umzusetzen und sich mit einem Produkt oder einer Dienstleistung selbstständig machen. Man kann viel voneinander lernen, deshalb ist in diesem Bereich Netzwerken auch so wichtig. Ich verfolge den Weg von Lea-Sophie Cramer von Amorelie und Franziska von Hardenberg von Holy Goldy und finde, sie sind großzügig darin, ihr Wissen im Hinblick auf ihr Unternehmertum zu teilen und sie nutzen Social Media so, dass es auf ihre persönliche Marke einzahlt. Großartig finde ich auch Shonda Rhimes, die als Autorin und mit ihrer Filmproduktion so wunderbare Unterhaltung geschaffen hat. Gleiches gilt für Reese Witherspoon, die mit ihrer Filmproduktion gute Bücher von Autorinnen sucht und mit Regisseurinnen verfilmt. Wir sollten viel mehr zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen!

 Was war für Dich die größte Hürde beim Gründen?

Der erste Schritt ist der Schwierigste. Nämlich die Entscheidung zu treffen, dass der Job in einer Festanstellung in der Filmbranche einfach nicht mit unserem Familienleben kompatibel war. Den Mut zu finden, um zu beschließen: Wir probieren das jetzt und sehen einfach mal, wohin es uns führt. Ehrlich gesagt, habe ich mir auch die Zeit genommen, die ich brauchte. Ich hatte auch die Unterstützung durch einen Coach und von meiner Familie. Am Anfang muss man auch erst mal viel Zeit und Fleiß in das eigene Konzept stecken, obwohl es vielleicht noch keine Einnahmen gibt. Wir Menschen sind sehr monetär getrieben, was die Arbeit angeht. Aber all der Fleiß zahlt sich aus.

 

Foto: Simone Voggenreither

 

Wie empfindest Du die Unterstützung seitens des Staates beim Gründen?

In München hatte ich die Möglichkeit, ein Existenzgründerseminar zu besuchen und habe einen Gründungszuschuss erhalten, was eine angenehme Unterstützung war. Ohne dieses finanzielle Investment in mein Business wären die ersten Schritte in eine Selbstständigkeit nicht so leicht möglich gewesen.

Was ist Dein erklärtes berufliches Ziel?

Ich wünsche mir, dass ich mit heymoms noch viele Frauen dabei unterstützen kann, ihren Weg zu gehen. Liebe Moms: haltet an Euren Träumen fest!

 

Was rätst Du anderen Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Gute Vorbereitung ist alles, aber manchmal gilt auch die Devise: better done than perfect.

Holt euch Unterstützung.

Seid offen und bereit Neues zu lernen.

Nutzt Netzwerke in Eurer Umgebung, gibt es keine, gründet selber eines.

Einfach mal machen. Solltet ihr hinfallen, gleich wieder aufstehen, daraus lernen und weiter. machen. Keine Angst vor dem Hinfallen, es bringt Euch am schnellsten vorwärts!

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Vielen Dank, liebe Kati!

Wer also Unterstützung beim Aufbau oder der Weiterentwicklung seines Business braucht- ab zu heymoms! Mehr tolle Persönlichkeiten und Powerfrauen aus der HEY Sisters! Reihe findet Ihr hier.

 

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