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hey Spendierbrett: München gibt einen aus

Endlich, heute gibt’s mal wieder eine gute Nachricht in diesem ganzen Corona Chaos. Mir ist nach Hoffnung, Herrschaften. Deswegen schauen wir heute nach München: Dort gibt es nämlich Menschen, die geben regelmäßig einen aus- und zwar in über 50 Cafés, Restaurants und Bäckereien. Genauer gesagt, überall da, wo das Spendierbrett von hey steht.

Das hey Spendierbrett

Das Prinzip ist schnell erklärt: hey bedient sich der Tradition des Caffè Sospeso aus Neapel. Schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts kann man hier in vielen Bars der Stadt zwei Kaffee zahlen, um einen davon zu hinterlegen – quasi auf Halde, vom Barista notiert und auf Nachfrage ausgeschenkt. Jeder darf geben, jeder darf nehmen. hey baut dieses einfache Prinzip zu einem Konzept aus, das hoffentlich Schule macht.

buy one, spendier one

Die Vision: so viele Läden, Restaurants, Bars, Kioske wie nur möglich bekommen ein Spendierbrett. Das wiederum gibt den Menschen die Möglichkeit, Teilen und Schenken im Alltag zu praktizieren und ihr Verhalten im Tun zu ändern.

Warum das so wichtig ist?

Mehr als 17 % der Münchner Bürgerinnen und Bürger leben in relativer Armut – das sind etwa 269.000 Menschen, von denen jedoch nur rund 129.000 eine staatliche Unterstützungsleistung beziehen. Besonders von Armut betroffen sind ältere Menschen, Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss.

Für den, der den Bon vom Spendierbrett nimmt, ist der bezahlte Kaffee oder die Rosinenschnecke mehr als ein Snack. Er lässt ihn unter Menschen sein, sich als der Teil Gesellschaft sehen und verstehen. Wie heißt es bei hey so schön: “Es ist nur ein Bon, der seinen Besitzer wechselt und doch hat es eine Wirkung bei den Menschen. Es macht unsere Welt liebevoller.” 

Ich bin für hey in jeder Stadt.

Grazie.

Update!

Das wunderbare Team von Gastfreundschaft hilft Regensburg macht gemeinsame Sache mit den Regensburger Herzen und initiiert gerade das Projekt Teilen hilft. Das Prinzip funktioniert genauso wie bei hey in München oder auch der Teilbar in Hannover.

Teilen hilft ist noch auf der Suche nach einem starken Bäckerei- und Metzgerei Partner für die Aktion. Wer jemanden kennt oder jemanden kennt, der jemanden kennt- ihr wisst wie’s geht! 😉

 
Fotos: Susanne Eckes
 
 

2 Comments

  • Claudia
    19. Mai 2020 at 11:49

    Das ist eine so tolle Aktion!!!!! Hoffentlich auch bald in Regensburg. Unter dem Projekt TEILEN HILFT suchen die “Rengschburger Herzen” und “Gastfreundschaft hilft Regensburg” zur Zeit noch einen starken Bäckerei-Partner sowie nach einer Metzgerei, Danach kann auch in der “nördlichsten Stadt Italiens” 😉 die Caffè sospeso-Kultur viel Gutes tun.

    Reply
    • heysister
      19. Mai 2020 at 12:09

      Absolut, Annette hat mir heut morgen schon Bescheid, gegeben. Werde das jetzt auch im Artikel nachtragen! ❤ Busssssssi

      Reply

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